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Der Stall beherbergt vier Bereiche (Klimazonen) und bietet somit genügend Ausweichmöglichkeiten für die unterschiedlichen Notwendigkeiten und Wünsche der Tiere, ähnlich der Bedürfnisse von uns Menschen.

Untergebracht sind am Stall zwei verschiedene Außenbereiche, ein sonniger und ein schattiger Auslauf mit Suhlbereich, welche im Sommer ziemlich ausgebucht sind. Dort kann das Schwein frische Luft tanken, sowie ein ausgiebiges Sonnenbad genießen.

Im Innenbereich des Stalls gibt es ebenfalls zwei Zonen, ein duftend dickes Heubett, wo sich das Schwein beim Liegen inmitten wohlschmeckender Kräuter gut gehen lassen kann. Stroh wird im Heubett als Rohfaserlieferant und zur Strukturergänzung hinzugefügt. Außerdem steht den Tieren eine erhöhte Betonfläche als trittfeste Zone zur Verfügung,  die im Sommer von den Tieren gern als Kühlzone genutzt wird, um den hohen sommerlichen Temperaturen zu entfliehen.

Die Wassertränken sind ausschließlich im Außenbereich angebracht. Gern nutzen die Tiere die Tränken als „Wasserspielzeug“, die besonders im Sommer zur Abkühlung im Suhlbereich dienen.  

Kratzbürsten, Ketten, Bälle und Abkühlungsmöglichkeiten durch Besprühen, stehen den Tieren in Selbstbedienung jederzeit in der „Wellnessabteilung“ zur Verfügung.

Ausreichend Fressplätze liegen etwas erhöht, weitab der Ruheplätze und können von jedem Schwein ständig benutzt werden.

Die Tiere danken uns diesen besonderen Stallbau damit, dass sie den Innenbereich aus ihrem Instinkt heraus, selber nicht verunreinigen und dadurch die Heubetten erhalten bleiben.

„Die Stallluft ist besonders sauber und rein.“

Der Randbereich der Suhle wird von fast allen Tieren als Toilette benutzt. Ebenso wie das Wildschwein in seinem Lebensraum nicht die Kotplätze in der Nähe seiner Ruheplätze anlegen würde.

Dieses natürliche Mistverhalten (Körperpflegeverhalten) der Tiere ist auch der Grund, dass wir auf konventionelle Haltungsmethoden wie Spaltenböden verzichten konnten. Da wir bei unserem Haltungssystem keine Energieformen für Heizung und teure Lüftungstechnik benötigen, lässt sich dieser Stall mit wirtschaftlich-ökonomischen Hintergründen gut in Einklang bringen.

Im Winter bei sehr niedrigen Temperaturen entsteht die Wärme im Liegebereich allein durch die Körperwärme der Tiere. Des weiteren haben wir im Stall die Möglichkeit, Wärmedämmung sowie schützende Abdeckrollos zum Schutz der Tiere einzusetzen.

Die entstandene Eigenwärme der Tiere wird optimal genutzt.

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